Verlage stellen sich vor: Der Psychosozial-Verlag

Der Psychosozial-Verlag publiziert psychologische, förderpädagogische und sozialwissenschaftliche Bücher und Zeitschriften. Die Schwerpunkte liegen auf den Gebieten Psychoanalyse, Psychotherapie, Beratung, Pädagogik und – wie der Name schon andeutet – auf der Verbindung zwischen psychologischen und sozialen Fragestellungen. 2019 wurde das psychotherapeutische Programm durch die Übernahme des Buch- und Zeitschriftenprogramms des Verlags CIP-Medien ergänzt. Entgegen dem herrschenden Trend…
Frohe Fasnacht! Wir machen drei Tage zu.

Während der Fasnacht bleibt die Buchhandlung Labyrinth geschlossen. Wir sind bis am 22. Februar wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für Sie und euch da.
Julia Jost: Wo der spitzeste Zahn der Karawanken in den Himmel hinauf fletscht

Es ist das Jahr 1994. In einem Kärntner Dorf am Fuss der Karawanken sitzt die Erzählerin unter einem Lkw und beobachtet die Welt und die Menschen knieabwärts. Sie ist elf Jahre alt und spielt Verstecken mit ihrer Freundin Luca aus Bosnien. Zum letzten Mal, denn die Familie zieht um. Der Hof ist zu klein geworden…
Alex Glasner-Hummel: Geflohen Verboten Ausgeschlossen

Am 7. Februar 2024 war Alex Glasner-Hummel unser Gast. Er sprach darüber, wie sich Deutschland gegenüber seiner kurdischen Bevölkerung verhält: nicht besonders freundlich, eher ausgrenzend und diskriminierend. Eine relevante Rolle spielt das seit 1993 geltende PKK-Verbot, das der deutsche Staat auch gegen kurdische Vereine, gegen kurdische Kultur, gegen kurdisches Leben ganz allgemein anwendet. Am Beispiel…
Rückblick: Der Elefant im Raum

Am 1. Februar 2024 war das Labyrinth bei zu Gast in den schönen Räumlichkeiten des Theologischen Seminars. In einem von Caspar Battegay moderierten Gespräch stellte Andreas Isenschmid sein Buch „Der Elefant im Raum“ vor. Es war ein angeregter und vielseitiger Abend über das Jüdische im literarischen Schaffen von Marcel Proust. Über Ambivanenzen, über Erzählperspektiven, über…
Warum die Giraffe nicht in Ohnmacht fällt

Ein Buch von Katherine Rundell! Unsere Welt ist einzigartig und verblüffend. Es gibt Haie, die schon zu Shakespeares Zeiten gelebt haben, Giraffen, die durch Paris flanierten, verliebte Spinnen und Einsiedlerkrebse, die ihre Häuser renovieren. Mit einem bemerkenswerten Gespür für fesselnde Geschichten und kuriose Anekdoten eröffnet uns die preisgekrönte Autorin Katherine Rundell in diesen 22 eindrücklich…
Dipo Faloyin: Afrika ist kein Land

Zwischen Marrakesch und Maputo liegt ein ganzer Kontinent der bewegten Vielfalt. Da ist zum Beispiel Lagos, grösste Metropole des Kontinents und Magnet für alle Menschen voller Selbstvertrauen und konturlosen Plänen. Da ist der neue Afrobeat, die Musik der Millennials, die in den westafrikanischen Ländern pulsiert und wieder vermehrt dem eigenen Alltag, der direkten Umgebung und der eigenen Sprache entspringt. […]
Viersprachiger Abend: Jachen Andry

Ausgesprochen bewegt war die Lesung mit dem Lyriker Jachen Andry und der Verlegerin Mevina Puorger am 26. Oktober 2023. Sie gestaltete sich viersprachig, klangvoll, rhythmisch, sinnig und kurzweilig – und wird lange in Erinnerung bleiben. Jachen Andry las aus seinen rätoromanischen Gedichten und berücksichtigte dabei auch die Übersetzungen ins Französische, Italienische und Deutsche. Durch Erläuterungen…
Deborah Levy: August Blau

Elsa M. Anderson ist eine berühmte Konzertpianistin. Doch als sie in Wien Rachmaninoffs 2. Klavierkonzert spielen soll, vermasselt sie es. Sie verlässt die Bühne, und ihre Identität als Wunderkind wird auf einen Schlag unstet. Drei Wochen später beobachtet sie auf einem Flohmarkt in Athen eine Frau, die zwei mechanische Tanzpferde kauft. Elsa fühlt sich auf sonderbare Weise mit der Unbekannten verbunden. […]
Fabian Baumann: Dynasty Divided

A Family History of Russian and Ukrainian Nationalism In seinem ersten Buch, das auf seiner Basler Dissertation beruht, erzählt der Historiker Fabian Baumann die Geschichte einer zwiegespaltenen Dynastie von Gelehrten, Journalist*innen und Politikern im Kiew des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Die Šul’gins sahen sich als Russ*innen und verteidigten die zaristische Autokratie; ihre Verwandten,…