Referat mit anschliessendem Gespräch mit Andreas Zumach
Krieg gegen die Ukraine, Krieg gegen Iran, Krieg gegen Libanon. Bald Krieg gegen Kuba? Die Liste wird immer länger. 80 Jahre nach seiner Begründung in der «Charta der Vereinten Nationen» steht das Völkerrecht vor dem Zusammenbruch. Aus vollen Kräften wird an der Zerstörung der UNO gearbeitet (Stichwort: Trumps «Board of Peace»). USA und Russland, zwei ständige Mitglieder des für die «Bewahrung des Friedens» hauptverantwortlichen UNO-Sicherheitsrats, verstossen mit ihren eskalierenden Kriegen und militärischen Interventionen gegen das zwischenstaatliche Gewaltverbot. Grundlegende völkerrechtliche Prinzipien wie «Souveränität» und «territoriale Integrität» anderer Staaten werden offen verhöhnt. Pedro Sanchez hat das unlängst eindringlich kritisiert (Le Monde diplomatique). Wir, über diese Entwicklung äusserst beunruhigt, wollen nicht untätig zusehen. Mit Andreas Zumach haben wir einen engagierten Referenten gewonnen. Stoff für die anschliessende Diskussion gibt es in Fülle, nicht zuletzt zur Politik der EU und der Schweiz.
Andreas Zumach (Journalist, Buchautor, Experte für internationale Beziehungen und Konflikte) arbeitete viele Jahre als Korrespondent am Genfer Sitz der UNO. Mit ihrer Zukunft befasst sich sein Buch «Reform oder Blockade» (Rotpunktverlag).
Der Anlass (mit anschliessendem Apéro) findet statt am:
Mittwoch, 22. April 2026, 19.30 Uhr
Wir freuen uns auf zahlreichen Besuch!
Rita Schiavi, ehem. Mitglied der Unia-Geschäftsleitung
Elsbeth Dangel Pelloquin, Literaturwissenschaftlerin
Ruedi Graf, Germanist/Historiker
Hans Schäppi, Historiker
Ernst Gräub, ehem. Sekretär Mediengewerkschaft SSM
Eintritt frei (mit Kollekte zur Deckung der Unkosten)

