Buchhandlung

Labyrinth

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Alexander Schnickmann: Gestrine. Weltraumgedichte

Kometen und Sonnenfinsternisse, schwebende Planeten und galaktische Stürme: Im endlosen Raum des Weltalls ist alles von Licht durchwebt und strahlt in finsterer, ewiger Nacht. In Gedichten von kosmischer Schönheit vermisst Alexander Schnickmann die Entfernung zwischen den Himmelskörpern und findet auf der Rückseite eines jeden von ihnen doch das Allernächste: die irdisch-himmlische Liebe. Er ist »besessen…

Zeitgenössische ungarische Literatur

Ungarn verstehen–wann, wenn nicht jetzt? Wir haben im Laden dazu ein Schaufenster eingerichtet, das eine Vielfalt von Einblicken ermöglicht: Und viele andere, nie gehörte Namen aus der Einsamkeit der ungarischen Sprache, rätselhaft und faszinierend.

Unser Regal zur Ukraine

Hier finden Sie Lektüre zur aktuellen Situation und Geschichte. Mit Büchern von: Maljartschuk, Tanja Kurkow, Andrej Tschirky, Luzia Schulze Wessel, Martin… und vielen mehr..

Andreas Zumach: Völkerrecht und UNO am Ende

Krieg gegen die Ukraine, Krieg gegen Iran, Krieg gegen Libanon. Bald Krieg gegen Kuba? Die Liste wird immer länger. 80 Jahre nach seiner Begründung in der «Charta der Vereinten Nationen» steht das Völkerrecht vor dem Zusammenbruch. Aus vollen Kräften wird an der Zerstörung der UNO gearbeitet (Stichwort: Trumps «Board of Peace»). USA und Russland, zwei ständige Mitglieder des für die «Bewahrung des Friedens» hauptverantwortlichen UNO-Sicherheitsrats, verstossen mit ihren eskalierenden Kriegen und militärischen Interventionen gegen das zwischenstaatliche Gewaltverbot. Grundlegende völkerrechtliche Prinzipien wie «Souveränität» und «territoriale Integrität» anderer Staaten werden offen verhöhnt. Pedro Sanchez hat das unlängst eindringlich kritisiert (Le Monde diplomatique). Wir, über diese Entwicklung äusserst beunruhigt, wollen nicht untätig zusehen. Mit Andreas Zumach haben wir einen engagierten Referenten gewonnen. Stoff für die anschliessende Diskussion gibt es in Fülle, nicht zuletzt zur Politik der EU und der Schweiz.

«Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht» – Liebesbriefe einer Revolutionärin

Anna Kuliscioff (1854 – 1925) war Rebellin, Sozialistin, Ärztin, Feministin, Intellektuelle, Alleinerziehende, Antifaschistin.
In Italien ist sie eine Ikone – bei uns ist sie weitgehend unbekannt. Dabei lebte und wirkte Anna Kuliscioff auch in der Schweiz. Von ihren Zeitgenoss:innen als «Eisenfaust im Samthandschuh» bezeichnet, führte sie Kämpfe, die heute so dringend sind wie damals. Für die Gleichstellung der Geschlechter, für soziale Rechte und Arbeitsrechte, für eine medizinische Versorgung für alle, kurz: für Freiheit, gegen Faschismus und jegliche Diktatur.

Yade Yasemin Önder:Anti Müller

Definition: Das Anti-Müller-Hormon (AMH) ist ein Proteohormon, das bei Frauen als Marker für die Eizellreserve (ovarielle Reserve) dient und deren Fruchtbarkeit anzeigt. Anti Müller, der zweite Roman von Yade Yasemin Önder, handelt von einer Erzählerin, deren Kinderwunsch immer drängender wird. Während Männer sich der Verantwortung entziehen. Weder frühere Beziehungen noch neue Datingkontakte (Andi Müller) führen…

Eva von Redecker: Dieser Drang nach Härte

In unserem neuen Buchtipp präsentieren wir ein Sachbuch: «Ein erhellendes und widerständiges Buch, das Verbundenheit gegen die um sich greifende Härte unserer Zeit stellt und Denkfreude verströmt.» Eva von Redecker legt eine neue Analyse des Faschismus vor, die unserer Gegenwart gewachsen ist.Es geht ein Rechtsruck um die Welt, überall gewinnen autoritäre Kräfte an Macht und…

Leïla Slimani: Trag das Feuer weiter

Ein neues Wochenende, eine neue Gelegenheit in einer Geschichte abzutauchen: Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit »brain fog«, einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt. Auf Anraten ihres Arztes reist sie nach Marokko, in das Land ihrer Kindheit, das sie als junge Frau verlassen hat. Als sie auf der Farm ihrer Grosseltern…

Mickaël Labbé: Platz nehmen

Wir brauchen eine Stadt der Anerkennung, nicht der Verachtung, eine Architektur, die menschenfreundlich und einladend, nicht feindselig und abschreckend ist. Mit einem Wort: eine Architektur der Achtung. Eine, die sich als politisches Werkzeug dafür versteht, die Voraussetzungen für gesellschaftliche Anerkennung zu schaffen, indem sie unseren alltäglichen Umwelten eine Gestalt gibt. Am Anfang von Mickaël Labbés…

Helga Schubert: Luft zum Leben

Kurz vor Jahresende ein Buchtipp gefüllt mit Geschichten vom Übergang. Eine Frau flaniert in den frühen Achtzigerjahren nach Feierabend durch Ostberlin, weil sie einmal nicht als Erste zuhause sein möchte. In Moskau soll eine Schriftstellerin die Primaballerina Ulanowa portraitieren, wartet tagelang auf ein Treffen und erlebt dann Unverhofftes. Ein Kind atmet zum ersten Mal ein,…

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